Arzneimittelhotline

Arzneimittelhotline

„Blinde und sehbehinderte Menschen erhalten ab Anfang 2011 unter der Telefonnummer 1455 kompetente Auskünfte von ApothekerInnen über den Inhalt der Beipacktexte von Medikamenten, den sie ja nicht lesen können", erklärt Mag. Gerhard Höllerer, Präsident des Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (BSVÖ).
Nach monatelangen Verhandlungen mit dem Bundesministerium für Gesundheit ist es dem Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverband gelungen, die neue Arzneimittelhotline durchzusetzen.
Wie wird die Arzneimittelhotline funktionieren? Beim Wählen der Kurzrufnummer 1455 werden die Betroffenen rund um die Uhr in ein Callcenter und von dort zur nächstgelegenen, diensthabenden Apotheke verbunden. Höllerer: „Dort erhalten dann blinde und sehbehinderte Menschen Informationen über Dosierung, Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen von Arzneimitteln." Im Callcenter bekommen die Betroffenen aber auch eine Wegbeschreibung zur nächstgelegenen dienstbereiten Apotheke. Der BSVÖ-Präsident bedankt sich sowohl beim Apothekerverband, als auch bei  Gesundheitsminister Alois Stöger und dessen MitarbeiterInnen für die Umsetzung des Projektes.

Quelle: Der Durchblick, Vereinsorgan des BSVÖ